EFG Berlin-Tempelhof Baptisten
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Satzung der EFG Berlin-Tempelhof
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EVANGELISCH-FREIKIRCHLICHE GEMEINDE BERLIN-TEMPELHOF KdöR (Baptisten)

Inhaltsverzeichnis der Satzung

Präambel

I Gemeinde
§ 1 Name, Sitz und Rechtsform
§ 2 Aufgaben
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Organe und Rechtsvertretung

II Mitgliederversammlung
§ 5 Allgemeines
§ 6 Aufgaben der Mitgliederversammlung

III Gemeinderat
§ 7 Zusammensetzung
§ 8 Allgemeines
§ 9 Älteste
§ 10 Diakone
§ 11 Aufgaben des Gemeinderates

IV Zweiggemeinden
§ 12 Zweigemeinden

V Gemeindehaushalt
§ 13 Allgemeines
§ 14 Jahresrechnung

VI Ordnungsbestimmungen
§ 15 Satzungsänderungen
§ 16 Auflösung der Gemeinde
§ 17 Gleichstellung

VII Schlussbestimmungen
§ 18 Übergangsbestimmung
§ 19 Inkrafttreten



PRÄAMBEL

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Tempelhof (nachfolgend Gemeinde genannt) wurde am 14. Mai 1837 als „Gemeinde gläubig getaufter Christen“ gegründet. Sie ist Rechtsnachfolgerin der Baptistengemeinde Berlin - Schmidstraße.

Die Gemeinde bekennt sich zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, ihrem Herrn und Erlöser. Die Grundlage ihrer Lehre und die Richtschnur für Glauben und Leben ist die Heilige Schrift.

Ihr Bekenntnis entspricht der „Rechenschaft vom Glauben“, dem Glaubensbekenntnis des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland.

Die Gemeinde ist ein rechtlich selbstständiges Mitglied des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland KdöR (nachfolgend Bund genannt) und gehört zum Landesverband Berlin-Brandenburg in diesem Bund. Sie ist ferner Mitglied im Verband der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Berlin KdöR.

Die Gemeinde pflegt darüber hinaus unter Wahrung ihres Bekenntnisses und ihrer Selbstständigkeit die Verbindung mit christlichen Kirchen und Gemeinschaften.


I Gemeinde

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

1. Die Gemeinde trägt den Namen "Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Tempelhof" (Baptisten).

2. Sie hat ihren Sitz in 12099 Berlin, Tempelhofer Damm 133 - 137.

3. Die Gemeinde ist rechtlich selbstständig und besitzt seit dem 27. September 1966 die Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes (KdöR) nach Verleihung durch den Senat von Berlin.


§ 2 Aufgaben

1. Die Gemeinde hat die Aufgabe, das Evangelium von der Liebe Gottes in Jesus Christus zu verkündigen.

2. Sie leitet ihre Mitglieder zu einem Leben in der Nachfolge Jesu Christi an.

3. Diese Aufgabe erfüllt sie durch das evangelistisch-missionarische Zeugnis und durch Seelsorge, durch bibelgemäße Verwaltung von Taufe und Abendmahl als Verordnungen Christi sowie durch die Unterweisung im christlichen Glauben und durch tätige Liebe.

4. Sie verfolgt damit unmittelbar und ausschließlich kirchliche und gemeinnützige Zwecke gemäß der Abgabenordnung.


§ 3 Mitgliedschaft

1. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Gemeinde ist die Glaubenstaufe.

2. Die Mitgliedschaft wird auf Antrag erworben durch Empfehlung des Gemeinderates, persönlichen Bekenntnisses des Glaubens an Jesus Christus und Zustimmung der Mitgliederversammlung

a) nach einer in der Gemeinde oder in einer bekenntnisverwandten Gemeinde vollzogenen Taufe
b) bei Wiederaufnahme
c) nach Entlassung aus einer anderen christlichen Gemeinde

3. Die Mitgliedschaft wird erworben nach persönlicher Vorstellung in der Gemeinde

a) bei Überweisung von einer anderen Gemeinde des Bundes
b) bei Empfehlung einer Baptisten-Gemeinde des Auslandes
d) bei Empfehlung einer bekenntnisverwandten Gemeinde

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch

a) Tod
b) Überweisung an eine andere Gemeinde des Bundes
c) schriftlich gegenüber der Gemeinde erklärten Austritt
d) Entlassung an eine ausländische Baptisten-Gemeinde
e) Entlassung an eine bekenntnisverwandte Gemeinde
f) Beschluss der Mitgliederversammlung

5. Die Mitgliedschaft schließt in der Regel die Zugehörigkeit zu einer anderen Religions-gemeinschaft aus.

6. Über die Mitglieder wird ein Verzeichnis geführt.


§ 4 Organe und Rechtsvertretung

1. Die Organe der Gemeinde sind die Mitgliederversammlung und der Gemeinderat.

2. Die Gemeinde wird rechtswirksam durch zwei Mitglieder des Gemeinderates gemeinschaftlich vertreten, von denen einer Ältester sein muss. Für die Rechtsvertretung benennt der Gemeinderat aus seiner Mitte mindestens vier Mitglieder, in der Regel Älteste, die zur Wahrnehmung dieser Aufgabe berechtigt sind.

3. Für bestimmte, sachlich begrenzte Aufgaben kann Gemeindemit- gliedern Einzelvollmacht erteilt werden.


II Mitgliederversammlung

§ 5 Allgemeines

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gemeinde. In ihr sind alle eingetragenen Gemeindemitglieder stimmberechtigt.

2. Die Mitgliederversammlung wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, vom Gemeinderat mit einer Frist von mindestens zwei Wochen durch Bekanntgabe im Gottesdienst unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

3. Eine Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn dies ein Zehntel der Mitglieder unter Angabe der Gründe bei einem der Ältesten beantragt.

4. Die Mitgliederversammlung wird von einem vom Gemeinderat beauftragten Mitglied des Gemeinderates geleitet.

5. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

6. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst, sofern Satzung oder Wahlordnung nichts anderes bestimmen. Bei Wahlen und auf Antrag von mindestens fünf Mitgliedern muss geheim abgestimmt werden. Bei Beschlussfassungen ist Einmütigkeit anzustreben.

7. Über die Mitgliederversammlungen sind Niederschriften anzufertigen, die von dem jeweiligen Protokollanten und Versammlungsleiter zu unterzeichnen sind.

§ 6 Aufgaben der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung beschließt über alle Angelegenheiten von grundsätzlicher oder erheblicher Bedeutung und über solche Angelegenheiten, für die kein anderes Organ zuständig ist.

2. Die Mitgliederversammlung kann Beschlussfassungen an den Gemeinderat delegieren, ausgenommen davon sind

a) die Beschäftigung von hauptamtlichen Mitarbeitern mit Dienstverträgen, die über ein Jahr hinausgehen
b) die Berufung und Abberufung von ordinierten Mitarbeitern (Pastoren oder Diakone des Bundes)
c) die Berufung von Wahlausschüssen
d) die Berufung der Mitglieder des Gemeinderates bzw. deren Abberufung
e) Beschlüsse zu Mitgliedschaften
f) Änderung der Satzung oder Wahlordnung und Auflösung der Gemeinde
g) Beschlüsse über die Jahresrechnung und den Haushaltsplan
h) jährliche Bestätigung von mindestens zwei Kassenprüfern
i) Verfügung über Gemeindevermögen, wie Inanspruchnahme von Darlehen oder Krediten
j) wesentliche Grundstücksangelegenheiten, wie Erwerb, Veräußerung oder Beleihung von Immobilien


III Gemeinderat

§ 7 Zusammensetzung

Der Gemeinderat besteht aus mindestens sieben Mitgliedern. Dies sind die Ältesten und Diakone der Gemeinde.


§ 8 Allgemeines

1. Der Gemeinderat ist das Leitungsorgan der Gemeinde und ist der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich.

2. Der Gemeinderat wählt aus dem Kreis der Ältesten den Gemeindeleiter. Die übrigen Ältesten sind dessen Stellvertreter. Näheres regelt die Wahlordnung.

3. Der Gemeindeleiter ist der Sprecher des Gemeinderates und repräsentiert zusammen mit dem Pastor die Gemeinde.

4. Der Gemeinderat tagt nach Bedarf und wird von einem Ältesten in der Regel mit einer Frist von zwei Wochen einberufen und geleitet.

5. Der Gemeinderat ist beschlussfähig, wenn er ordnungsgemäß einberufen wurde. Beschlüsse bedürfen der Mehrheit der anwesenden Mitglieder, Einmütigkeit ist anzustreben.

6. Der Gemeinderat kann Berater ohne Stimmrecht zu seinen Sitzungen einladen.

7. Über die Sitzung wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Sitzungsleiter und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist.

8. Mitglieder des Gemeinderates sind zur Verschwiegenheit verpflichtet über Angelegenheiten, die der Sache nach vertraulich sind oder ausdrücklich so bezeichnet werden; dies gilt auch nach ihrem Ausscheiden.



§ 9 Älteste

1. Es werden mindestens drei Älteste von der Mitgliederversammlung berufen. Näheres regelt die Wahlordnung.

2. Sobald die Zahl der Ältesten weniger als drei beträgt, kann der Gemeinderat vorübergehend bisherige Älteste oder Diakone mit der Wahrnehmung der entsprechenden Dienste beauftragen.

3. Von der Mitgliederversammlung berufene, ordinierte Pastoren des Bundes sind Älteste der Gemeinde und als solche Mitglieder des Gemeinderates kraft Amtes.

4. Die Ältesten wachen über der schriftgemäßen Verkündigung und Lehre des Evangeliums sowie der rechten Verwaltung von Taufe und Abendmahl. Sie fördern die missionarischen und diakonischen Dienste der Gemeinde.

5. Schwerpunkte ihrer Aufgaben sind die Wahrnehmung der Kasualien wie Abendmahl, Taufen, Trauungen, Kindersegnungen, Beerdigungen. Sie verantworten die Seelsorge in der Gemeinde.

6. Die Ältesten üben die Dienstaufsicht aus und der Gemeindeleiter nimmt das Hausrecht wahr.


§ 10 Diakone

1. Diakone sind Gemeindemitglieder, die verbindlich und verantwortlich konkrete Aufgaben innerhalb von Dienstbereichen übernehmen und von der Mitgliederversammlung berufen werden. Näheres regelt die Wahlordnung.

2. Die Dienstbereiche richten sich nach den Erfordernissen des Gemeindelebens. Näheres regelt die Wahlordnung.

3. Von der Mitgliederversammlung berufene, ordinierte Diakone des Bundes sind Mitglieder des Gemeinderates kraft Amtes.


§ 11 Aufgaben des Gemeinderates

1. Der Gemeinderat fördert das geistliche Leben und die Aufgaben der Gemeinde. Das sind die geistliche und die organisatorische Leitung der Gemeinde, wie

a) die Vorbereitung von Mitgliederversammlungen
b) das Einrichten und Fördern von Dienstgruppen sowie die Berufung und Abberufung von deren Leitern
c) die Finanzverwaltung
d) das Aufstellen des Haushaltsplanes, dessen Durchführung und die Vorlage der Jahresrechnung
e) die Beschlussfassung außer- und überplanmäßiger Ausgaben, wenn sie unvorhersehbar, notwendig und dringend sind
f) die Führung des Mitgliederverzeichnisses

2. Er setzt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung um und gibt Rechenschaft über seine Arbeit.

3. Der Gemeinderat kann Aufgaben delegieren.



IV Zweiggemeinden

§ 12 Zweiggemeinden

1. Für Gottesdienst und Missionsarbeit können Zweiggemeinden gebildet werden, mit dem Ziel der Bildung von selbständigen Gemeinden. Für sie gelten die Bestimmungen dieser Satzung entsprechend.

2. Über die Einrichtung oder Auflösung von Zweiggemeinden beschließt eine gemeinsame Mitgliederversammlung auf Empfehlung des Gemeinderates.

3. Die Zweiggemeinden beschließen über ihre eigenen Angelegenheiten

4. Jedoch bedürfen sie der vorherigen Zustimmung des Gemeinderates bei

a) Kontoeröffnungen
b) Kreditaufnahmen
c) wesentlichen Grundstücksangelegenheiten
d) Beschäftigung hauptamtlicher Mitarbeiter

5. Zu den Beratungen der Mitglieder der Zweiggemeinde ist ein Vertreter des Gemeinderates einzuladen.

6. Die Protokolle der Zweiggemeinde sind dem Gemeinderat zur Kenntnisnahme vorzulegen.


V Gemeindehaushalt

§ 13 Allgemeines

1. Die erforderlichen Geldmittel werden durch freiwillige Beiträge, Sammlungen, Erträge aus dem Vermögen und Spenden aufgebracht.

2. Die Mitglieder wissen sich durch freiwillige Opferbereitschaft verpflichtet, ihre Beiträge nach Maßgabe ihres Einkommens und Vermögens zu leisten.

3. Die Gemeinde verwendet ihre Einnahmen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke gemäß den Bestimmungen der Abgabenordnung.

4. Über Einnahmen und Ausgaben ist ordnungsgemäß Buch zu führen. Das Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr.

5. Den Mitgliedern steht keinerlei Anteil am Gemeindevermögen zu; sie haben keinerlei Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Beiträge oder sonstiger Zuwendungen.

6. Soweit Mitglieder ehrenamtlich für die Gemeinde tätig sind, können ihnen nachgewiesene Auslagen erstattet werden. Die Gewährung angemessener Vergütung aufgrund besonderer schriftlicher Vereinbarungen bleibt hiervon unberührt.

7. Die Mitgliederversammlung beruft einen Leiter des Dienstbereiches Finanzen. Er kann Aufgaben der Haushaltsführung delegieren und ist jederzeit rechenschaftspflichtig.


§ 14 Jahresrechnung

1. Die Jahresrechnungen für das abgelaufene Haushaltsjahr sind spätestens bis zum 31. März des folgenden Kalenderjahres aufzustellen, von mindestens zwei Mitgliedern der Gemeinde zu prüfen und der Mitgliederversammlung zur Annahme vorzulegen.

2. Über die Prüfung ist ein Protokoll anzufertigen und vom Leiter des Dienstbereiches Finanzen und den Prüfern zu unterzeichnen.

3. Mit Annahme der Jahresrechnung wird dem Gemeinderat und den übrigen mit der Haushaltsführung Beauftragten Entlastung erteilt.


VI Ordnungsbestimmungen

§ 15 Satzungsänderungen

1. Änderungen dieser Satzung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

2. Zu beschließende Änderungen der Satzung müssen dem Inhalt nach mit der Einladung bekannt gegeben werden.

3. Gleiches gilt für Änderungen der Wahlordnung.

4. Änderungen der Satzung sowie der Wahlordnung werden als Drucksache den Mitgliedern bekannt gemacht.


§ 16 Auflösung der Gemeinde

1. Die Mitgliederversammlung beschließt die Auflösung der Gemeinde mit einer 2/3-Mehrheit aller Mitglieder der Gemeinde; briefliche Stimmabgabe ist zulässig.

2. Zur Beschlussfassung müssen alle Mitglieder schriftlich mit einer Begründung und einer Frist von mindestens drei Wochen eingeladen werden.

3. Dem Bund muss Gelegenheit gegeben werden, zur Auflösung mündlich oder schriftlich Stellung zu nehmen.

4. Bei Auflösung der Gemeinde fällt das verbleibende Vermögen an den Bund, der es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


§ 17 Gleichstellung

Die in dieser Satzung verwendete sprachliche Form der Personenbeschreibung erlaubt keinen Rückschluss auf das Geschlecht einer Person.


VII Schlussbestimmungen

§ 18 Übergangsbestimmung

Bis zur Neuwahl nach dieser Satzung nehmen die bisherigen Ältesten und Diakone ihre Aufgaben entsprechend der bisherigen Satzung wahr.


§ 19 Inkrafttreten

1. Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung am 6. Juli 2008 beschlossen worden und wird der zuständigen Aufsichtsbehörde zur Kenntnis gebracht.

2. Sie tritt nach Neuwahl des Gemeinderates nach dieser Satzung in Kraft. Die Neuwahlen sind innerhalb von 3 Monaten nach Beschluss dieser Satzung durchzuführen.

3. Das Inkrafttreten wird im Gottesdienst bekannt gegeben.




EVANGELISCH-FREIKIRCHLICHE GEMEINDE BERLIN-TEMPELHOF KdöR (Baptisten)

Inhaltsverzeichnis der Wahlordnung

Präambel

§ 1 Geltungsbereich

§ 2 Grundbestimmungen

§ 3 Wahlrecht

§ 4 Wahlperiode

§ 5 Wahlausschuss

§ 6 Vorbereitung der Wahlen

§ 7 Nominierung

§ 8 Durchführung der Wahl

§ 9 Konstituierung des Gemeinderates

§ 10 Wahl des Gemeindeleiters

§ 11 Berufung ordinierter Mitarbeiter

§ 12 Vertrauen

§ 13 Schlussbestimmungen





PRÄAMBEL
Jesus Christus ist der Herr und das Haupt der Gemeinde. Er ruft Menschen in seine Gemeinde als seinem Leib. Gottes Geist begabt, beruft und befähigt jeden einzelnen zu seinem Dienst und zur Teilhabe am Auftrag der Gemeinde. Um Christi Begabung und Berufung beten wir auch für die geordneten Dienste der gewählten Ältesten und Diakone sowie der Hauptamtlichen unserer Gemeinde. Voraussetzungen für die Kandidaten sind eine gereifte Persönlichkeit, ein gefestigter Glaube, Bewährung in der Mitarbeit und die Befähigung zu dem jeweiligen Dienst.

Vergleiche dazu die Bibelstellen: 1. Korinther 12, 4-11; Matthäus 20, 25-28; Apostelgeschichte 6,3 und 1.Timotheus ,1-13


§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Wahlordnung gilt für die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Tempelhof KdöR (Baptisten), Tempelhofer Damm 133 -137, in 12099 Berlin, im Folgenden Gemeinde genannt.

(2) Sie regelt im Zusammenhang mit der Gemeindesatzung die Berufung der Diakone und der Ältesten.


§ 2 Grundbestimmungen

(1) Die Wahlen finden geheim und persönlich statt.

(2) Die Wahlen finden jeweils im Rahmen einer Mitgliederversammlung statt.

(3) Die Termine werden von der Wahlkommission im Einvernehmen mit dem Gemeinderat festgelegt.

(4) Stimmzettel sind ungültig, wenn
a) der Wille des Wählers nicht eindeutig erkennbar ist
b) sie Änderungen oder zusätzliche Bemerkungen enthalten

(5) Ungültige Stimmzettel zählen nicht für die Mehrheitsberechnung.

(6) Alle zur Berufung nominierten Kandidaten müssen mit ihrer Nominierung einverstanden sein.


§ 3 Wahlrecht

(1) Wahlberechtigt sind alle Personen, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Wahl Mitglied der Gemeinde sind.

(2) Als Diakon kann gewählt werden, wer zum Datum der Berufung Mitglied der Gemeinde ist.

(3) Als Ältester kann gewählt werden, wer darüber hinaus über gemeindliche Leitungserfahrung verfügt.


§ 4 Wahlperiode

(1) Die Wahlperiode beträgt für Diakone und Älteste vier Jahre.

(2) Wird innerhalb einer Wahlperiode ein Dienstbereich aufgelöst, so entscheidet eine Mitgliederversammlung auf Empfehlung des Gemeinderates über die Einsetzung des Diakons in einen anderen Dienstbereich.

(3) Für Berufungen in einer außerplanmäßigen Wahl gilt eine Wahlperiode bis zur nächsten planmäßigen Wahl.

(4) Eine Wiederwahl bis zu dreimal in Folge ist für Älteste möglich. Die Mitgliederversammlung kann Ausnahmen beschließen.

(5) Scheiden Mitglieder vorzeitig aus dem Gemeinderat aus oder kann ein Dienstbereich nicht besetzt werden, ist auf Empfehlung des Gemeinderates eine außerplanmäßige Nachwahl möglich.

(6) Die Wiederbesetzung freier Dienstbereiche sollte spätestens mit der nächsten planmäßigen Wahl geschehen.


§ 5 Wahlausschuss

(1) Der Wahlausschuss ist für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Berufungen verantwortlich.

(2) Er legt im Einvernehmen mit dem Gemeinderat die Termine fest und informiert die Gemeinde über Termine, Inhalte und Modalitäten der Berufungen.

(3) Er erstellt die für die Wahlgänge erforderlichen Unterlagen und fertigt ein Wahlprotokoll, das von den Mitgliedern des Wahlausschusses zu unterschreiben ist.

(4) Die Mitglieder des Wahlausschusses unterliegen der Schweigepflicht.

(5) Der Wahlausschuss setzt sich aus vier Gemeindemitgliedern zusammen, die nicht zur Wahl nominiert sind.

(6) Der Wahlausschuss bestimmt aus seiner Mitte den Wahlleiter und einen Stellvertreter.

(7) Der Wahlausschuss ist mit der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates automatisch aufgelöst.


§ 6 Vorbereitung der Wahlen

(1) Mindestens 8 Wochen vor der Wahl findet eine Mitgliederversammlung statt, in der

a) die Mitgliederversammlung die Zusammensetzung des Wahlausschusses auf Vorschlag des Gemeinderates festlegt

b) die Zahl der zu berufenden Ältesten und Diakone in Abhängigkeit von den jeweiligen Erfordernissen durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Gemeinderates festgelegt wird

c) der Gemeinderat eine Zusammenstellung veröffentlicht, aus der ersichtlich ist

● wer für eine Wiederwahl zur Verfügung steht
● wer für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung steht
● welche der im Gemeinderat verbleibenden Diakone für eine Berufung als Älteste zur Verfügung stehen und
● welche Dienstbereiche betroffen sind

d) die Aufgaben und die damit verbundenen Anforderungen und Eignungsmerkmale der künftigen Diakone und Ältesten erläutert werden

(e) der Wahlausschuss über Termine, Inhalt und Modalitäten der Wahlen informiert


§ 7 Nominierung

(1) Jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied kann einen Nominierungsvorschlag für die Mitglieder des Gemeinderates innerhalb von 4 Wochen nach der Konstituierung des Wahlausschusses bei diesem schriftlich einreichen.

(2) Der Wahlausschuss befragt die vorgeschlagenen Kandidaten und erstellt nach gemeinsamer Prüfung mit den Ältesten die Wahlliste.
(3) Die zu berufenden Kandidaten und Dienstbereiche werden 2 Wochen vor der Wahl in einer Mitgliederversammlung oder einem Gottesdienst vorgestellt.

§ 8 Durchführung der Wahl

(1) Jedes stimmberechtigte anwesende Gemeindemitglied erhält einen Stimmzettel.

(2) Die Anzahl der Stimmberechtigten wird vom Wahlleiter durch die Differenz der erstellten Stimmzettel zu den nicht ausgegebenen festgestellt.

(3) Auf dem Stimmzettel wird jedem Kandidaten für die Diakonenberufung ein Dienstbereich zugeordnet. Die Zustimmung der Wähler zur Berufung in den Gemeinderat erfolgt durch Ankreuzen auf dem Stimmzettel.

(4) Als Diakon berufen ist diejenige Person, die mindestens 50% der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt und der Berufung zustimmt.

(5) Stehen bei einem Dienstbereich mehrere Kandidaten zur Wahl und erreicht keiner die erforderliche Mehrheit, so entscheidet in einem zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit.

(6) Stehen für die Ältestenberufung mehr Kandidaten zur Wahl, als zu berufende Älteste und erhalten sie die erforderliche Mehrheit von mindestens 2/3 der angegebenen gültigen Stimmen, so entscheidet über deren Berufung die höhere Stimmenzahl. Wird diese Anzahl durch Stimmenglichheit überschritten, so wird in einem weiteren Wahlgang eine Stichwahl durchgeführt. Sie sind berufen, wenn sie der Berufung zustimmen.

(7) Die Wahlergebnisse sind umgehend, spätestens im nächsten Sonntags-Gottesdienst bekannt zu geben.

(8) Werden die geforderten Stimmenzahlen bei einzelnen Kandidaten nicht erreicht, entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Gemeinderates, ob die Wahl für die nicht besetzbaren Dienste wiederholt wird oder ob diese Dienste vorläufig unbesetzt bleiben.


§ 9 Konstituierung des Gemeinderates

(1) Unabhängig davon, ob alle Dienstbereiche besetzt werden konnten, ist bis spätestens 4 Wochen nach dem Termin der Berufung eine konstituierende Sitzung des Gemeinderates anzuberaumen.

(2) Ab diesem Zeitpunkt besteht der Gemeinderat aus den neu gewählten Mitgliedern und denen kraft Amtes verbliebenen Mitgliedern.


§ 10 Wahl des Gemeindeleiters

(1) Der Gemeinderat wählt aus dem Kreis der Ältesten den Gemeindeleiter für die Dauer von vier Jahren.

(2) Die Wahl wird durch die Mitgliederversammlung bestätigt.


§ 11 Berufung ordinierter Mitarbeiter

Als ordinierter Mitarbeiter berufen ist diejenige Person, die mindestens 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt und der Berufung zustimmt.


§ 12 Vertrauen

(1) Die Mitgliederversammlung kann auf Grund eines 2/3-Mehrheitsbeschlusses des Gemeinderates einzelnen Mitgliedern des Gemeinderates ihr Vertrauen entziehen. Dazu bedarf es einer Mehrheit von mehr als 50% der abgegebenen gültigen Stimmen.

(2) Die Mitgliederversammlung kann einzelnen Mitgliedern des Gemeinderates ihr Vertrauen entziehen. Dazu bedarf es einer Mehrheit von mehr als 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen.



§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen dieser Wahlordnung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer 2/3 - Mehrheit.

(2) In dieser Wahlordnung wird für personenbezogene Bezeichnungen aus Gründen der Lesbarkeit lediglich die männliche Ausdrucksform gewählt. Da wir wissen, dass Gott Männer und Frauen gleichermaßen begabt und beauftragt, können ausnahmslos alle Funktionen und Aufgaben von Frauen und Männern gleichermaßen besetzt werden.

(3) Diese Wahlordnung ist von der Mitgliederversammlung am 6.Juli 2008 beschlossen worden.

(4) Sie ist mit Inkrafttreten der neuen Satzung verbindlich.

(5) Sie löst die bisherigen Ordnungen und Bestimmungen zur Wahl der Ältesten und Diakone ab.
Tageslosung¹ für Samstag, den 21. Oktober 2017

Herr, wes soll ich mich trösten? Ich hoffe auf dich.
(Psalm 39,8)

Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!
(Lukas 8,48)


¹ © Evang. Brüder-Unität, Herrnhuter Losungen


Heute

15.00 Uhr - Cafeteria im Christlichen Selbsthilfe-Zentrum "Lichtblicke" Weitere Infos ....
 
18.00 Uhr - Gottesdienst der Arabisch sprechenden Gemeinde


Morgen

10.00 Uhr - Gottesdienst der Christl. Gebärdensprachl. Gemeinschaft in Berlin
Termine bitte unter: Weitere Infos ....
 
10.00 Uhr - Gottesdienst
mit parallelem Kinder-Gottesdienst
anschließend Gebetsecke und Gemeindecafe
jeden 1.Sonntag im Monat mit Abendmahl
 
10.00 Uhr - Kinder-Gottesdienst
nach einem gemeinsamen Beginn des Gottesdienstes mit den Erwachsenen. Weitere Infos ....
 
12.00 Uhr - Bibelstunde der Arabisch sprechenden Gemeinde
 
12.30 Uhr - Gottesdienst der Nigerianischen Gemeinde "Prayers Ministries Int."
(Gottesdienst in englischer Sprache)
 
14.30 Uhr - Trauercafé in der Cafeteria (4. Sonntag)
 
16.00 Uhr - Gottesdienst der Koreanischen Gemeinde "Evergreen Baptist Church Berlin"
(Gottesdienst in koreanischer Sprache)
 
 
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